WIEN (16. Februar 2011). – In der Messe Wien ging vom 11. bis 13. Februar das Messe-Doppel „Jaspowa & Fischerei“ und „absolut allrad“ über die Bühne. Rund 150 Aussteller aus dem In- und Ausland hatten in den Hallen C und D der Messe Wien Jägern, Fischern, Naturliebhabern und Off-Road-Freunden ihre Neuheiten und aktuellen Programme vorgestellt. Mit Erfolg, wie Dir. Johann Jungreithmair, CEO von Veranstalter Reed Exhibitions Messe Wien, berichtet: „Die Aussteller haben sich bei Messeschluss zufrieden gezeigt und dabei vor allem die hohe Qualität des Messepublikums hervorgehoben, das sich als sehr gut informiert, fachlich versiert und interessiert, aber auch als investitions- und kauffreudig erwiesen hätte – anders gesagt: diese Messe wird von echten Interessenten frequentiert. Da die Besucherbilanz mit 16.447 Personen auf dem hohen Niveau der Vorjahre liegt, haben wir auch als Veranstalter Grund, mit dem Verlauf der ‚Jaspowa & Fischerei 2011‘ und der ‚absolut allrad‘ zufrieden zu sein“.
Branchenplattform für Ostösterreich und die NachbarländerDie im Zwei-Jahres-Turnus stattfindende „Jaspowa & Fischerei“ mit der „absolut allrad“ hat mit der Ausgabe 2011 ihren Stellenwert als führender Branchentreff in Ostösterreich unter Beweis gestellt, der auch deutlich in die Nachbarstaaten im Donauraum ausstrahlt. „Dieses Mal waren es knapp 13 Prozent der Gesamtbesucheranzahl“, beschreibt Johann Jungreithmair den Zuspruch von jenseits der Grenzen. Den Stellenwert der „Jaspowa & Fischerei“ führt Reed Exhibitions Messe Wien auch auf die gute Zusammenarbeit mit den Landesjagdverbänden Wien und Niederösterreich sowie mit dem Österreichischen Arbeiter-Fischereiverein zurück. „Diese Zusammenarbeit ist enorm wichtig“, unterstreicht Gernot Blaikner, themenverantwortlicher Leiter des Geschäftsbereichs Messen bei Reed Exhibitions, „sie hat maßgeblichen Anteil am Messeerfolg. Zudem kommunizieren die Verbände mit diesem Engagement sowohl gegenüber ihren Mitgliedern als auch nach außen die unverzichtbare Rolle, die das Jagd- und Fischereiwesen für Wirtschaft und Ökologie innehat – ganz abgesehen von den traditions- und kulturbildenden Impulsen, die vom Brauchtum bis zur Esskultur reichen“.
Vielfältiges Rahmenprogramm mit attraktiven Neuheiten
und beliebten Fixpunkten Wie „Jaspowa & Fischerei“-Messeleiterin Andrea Zöchling betont, bildete wie immer das Rahmenprogramm eine wichtige Säule des Messekonzepts: „Dabei bewährt sich die Zusammenarbeit mit den Verbänden und einzelnen Ausstellern ganz besonders. Denn eine Messe wie die ‚Jaspowa & Fischerei‘ bietet auch die einzigartige Chance, das gelebte Waidwerk und Fischereihandwerk und alles, was dazu gehört, darzustellen, anschaulich und damit auch im übertragenen Sinne begreifbar zu machen“. Als neues Highlight gab es etwa eine Sonderschau rund um die Krähenlockjagd. Jedes Mal aufs Neue eine Attraktion ist die Lebende Werkstatt und Büchsenmacherei in Halle D, in der traditionelles Handwerk und technische Innovationen, Präzision und Kreativität bei der Arbeit mit Hölzern und Stahl gezeigt wurden. Ob beim Bogenschießen oder bei den Sportschützen, die Messebesucher konnten ihre Treffsicherheit testen und tolle Preise gewinnen. Weitere Themenschwerpunkte für Jäger waren die Entwicklung der Jagdwaffenherstellung, Jagd- und Gebrauchshunde, Jagdbrauchtum und Jagdmuseum, Jagdhornbläser, Waldpädagogik mit einem Naturlehrpfad für die jüngsten Messebesucher, eine Trophäen- und Präparateschau sowie das Jagdkino mit aktuellen Jagdfilmen aus der ganzen Welt, interessanten Vorträgen und Diskussionen.
Auch der Fischereibereich wartete mit publikumswirksamen Neuheiten auf: Die Fischerei-Workshopstraße in Halle D bot spannende Vorträge im Fischereiforum und praktische Beispiele an den Messeständen. Im „Universum der Fische“ wurden Fischpräparate gezeigt, die zum Teil noch nie auf einer Messe zu sehen waren – darunter Tiefseefische, Antarktisfische und ein Quastenflosser. Der Österreichische Castingverband führte erstmals alles rund um das Thema Casting und Castingsport vor, und am Fliegenfischerpool konnten Flyfishing-Präsentationen bestaunt und die neuesten Geräte ausprobiert werden.
„absolut allrad“: ab ins Gelände Wer, wenn nicht Jäger, Fischer oder Naturliebhaber, braucht Fahrzeuge, mit denen man auch abseits des Asphalts sicher und ökonomisch unterwegs ist. Bei der parallel mit der „Jaspowa & Fischerei“ durchgeführten „absolut allrad“ in Halle C gaben renommierte Hersteller einen Überblick über neue und bewährte Modelle – und zwar sowohl Allrad- als auch Offroad-Fahrzeuge. Vertreten waren unter anderen die Marken Toyota, Mitsubishi, Chrysler, VW und Landrover. Außerdem wurden ein Oldtimergeländewagen, ein modernes Quad und diverses Offroad-Zubehör präsentiert sowie spezielle Jagdausstattungen für Geländefahrzeuge. Auch die technologische Wende war nicht zu übersehen: Denn der Aussteller Green Cart/Cetra Trading stellte auf der Messe das Elektrofahrzeug „Country 4x4“ vor.
Besucherbefragung mit erfreulichen ResultatenLaut Besucherbefragung waren drei von vier Messebesuchern (89,4 %) mit der „Jaspowa & Fischerei“ und mit der „absolut allrad“ 2011 zufrieden (Noten 1; 2 und 3), und 84,7 % erklärten, die Messe Bekannten und Kollegen weiterempfehlen zu wollen. Fast die Hälfte (47,8 %) gab an, neue Produkte gefunden zu haben, ein Drittel neue Anbieter. Die Hälfte der Befragten (50,4 %) sagte zudem, die Messe zum Kauf oder zum Bestellen genutzt zu haben. Besonders zufrieden (Zensuren 1 u. 2) äußerten sich die Befragten zu den Kriterien: Ausrichtung der Messen an aktuellen Marktentwicklungen (95 %), Messeatmosphäre/Stimmung (91,2 %), Orientierung in den Hallen (85,2 %), übersichtliche Gliederung (84,8 %), Beratung an den Ständen (82,5 %), konkrete Informationseinholung/konkretes Problem (81,4 %), Überblick über Markt und Anbieter (75,4 %) und große Auswahl an Produkten/Sortimenten (73,7 %). Für gut sieben von zehn Befragten stellt die „Jaspowa & Fischerei“ die Hauptmesse dar, gut zwei Fünftel der Messebesucher (41,9 %) frequentieren laut Befragung keine andere Jagd- und Fischereimesse.
Das Publikumsinteresse (Mehrfachnennungen) galt in erster Linie den Themen Jagd- und Sportwaffen (52 %), Jagd- und Safariausrüstung (32,4 %) sowie Allrad (20 %), gefolgt von den Bereichen Fischereibedarf und Zubehör, Fischereibekleidung, optische Geräte, Messer und Blankwaffen, weiters Hunde und Hundewesen sowie Trachten/Jagdmode. Danach befragt, welchen (messerelevanten) Freizeitaktivitäten (Mehrfachnennungen) ihr besonderes Interesse gelte, nannten sieben von zehn Befragten (69,1 %) die Jagd, fast ein Viertel (24 %) Angeln und mehr als Fünftel (22 %) Off-Road-Fahrzeuge/Off-Road-Fahren; 17,5 Prozent bezeichneten sich als Sportschützen, und elf Prozent gaben explizit Fliegenfischen an.
Auch Aussteller bestätigen erfolgreichen Verlauf der MessePositive Resonanz war zu Messeschluss auch aus den Reihen der Aussteller zu vernehmen. Über ein „sehr gutes Publikum, mit dem man Fachgespräche führen konnte, und eine hohe Frequenz mit ständig wechselnden Besuchern“, freute sich etwa Heinz Pfandlbauer von Ruag Ammotec Austria. Lobend hob er auch den Zweijahresrhythmus der „Jaspowa“ hervor: „Der Abstand ist gut und richtig, alles in allem war es eine erfolgreiche Messe für uns Aussteller.“
Überzeugt äußerte sich auch Christoph Tavernaro von der Manfred Alberts GmbH, Vertriebsspezialist für Jagdwaffen: „Mit unserem ersten Auftritt bei der „Jaspowa“ sind wir sehr zufrieden. Die regionale Bedeutung der „Jaspowa“ ist groß, wir werden wohl wiederkommen.“
Als „sehr zufrieden“ bezeichnete sich Volker Claudi vom Optik-Spezialisten Carl Zeiss: „Wir sind über den Besucherzustrom und das starke fachliche Interesse des Publikums hocherfreut. Leider können wir unseren Messeerfolg nicht direkt in Verkaufszahlen messen, da unsere Produkte über den Handel vertrieben werden. Natürlich ist es ideal, unsere Produkte bei Messen mit einer hohen Besucherqualität wie der „Jaspowa“ zu präsentieren. Deshalb werden wir wahrscheinlich in zwei Jahren wiederkommen.“
Großen Anklang fand bei den Besuchern die erstmals organisierte Workshopstraße im Fischereibereich. Mitinitiator Michael Komuczki fasste zusammen: „Sowohl das Fischereiforum als auch die Messestände in der Workshopstraße waren sehr gut besucht, ich glaube dass diesmal mehr Angler zur „Jaspowa“ gekommen sind als zuletzt. Die Idee, das Fischereiforum – mit Informationen in Form von Vorträgen – direkt mit der Praxis an den Messeständen gegenüber zu verknüpfen, ist voll aufgegangen.“
Auch Klaus Hosner von Falle ist zufrieden: „Bei der „Jaspowa“ hat wieder alles gepasst, die Fischereikunden sind zu uns gekommen, wir sind zufrieden.“
Von der „absolut allrad“ in Halle C berichtete Martin Edelbauer von Chrysler: „Wir sind grundsätzlich zufrieden, die Messe war wie immer gut besucht.“
„Hohe Jagd & Fischerei“ und „absolut allrad“ starten nächste WocheKaum haben die Pforten der „Jaspowa & Fischerei“ geschlossen steht schon der nächste Messetermin für Jäger, Fischer, Naturliebhaber und Off-Road-Freunde unmittelbar bevor: Die „Hohe Jagd & Fischerei“, eine der führenden jährlichen publikumsoffenen Branchenmessen in Mitteleuropa, und die „absolut allrad“ findet von 24. bis 27. Februar 2011 im Messezentrum Salzburg statt.
Alle Details und Informationen zur Messe sind stets aktuell unter www.jaspowa.at und www.absolutallradwien.at nachzulesen. (+++)
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